Barrierefreies Reisen in deutschen Naturparks

Die bundesweit nachhaltige Ausrichtung der Naturparks bezieht sämtliche Bevölkerungsgruppen ein. Sie hat damit nicht nur einen ökologischen, sondern auch sozialen Auftrag, den sie gegenüber jungen und alten, aber auch beispielsweise Menschen mit Migrationshintergrund oder mit Behinderung zu erfüllen sucht. Ziel ist dabei, verschiedene soziale Schichten und Gruppierungen zu einem gemeinsamen Engagement für Natur und Naturschutz zu bitten.

Nachhaltiges Reiseangebot für Behinderte

Der Verband Deutscher Naturparke e. V., VDN, hat sich durch das Projekt ‚Erlebnis.NRW – Tourismuswirtschaft stärken’ auf die Ausarbeitung von barrierefreien Naturerlebnisangeboten in Nordrhein-Westfalen konzentriert. Zwölf Naturparks aus diesem Bundesland beteiligten sich an diesem Vorhaben: die Naturparks Arnsberger Wald, Bergisches Land, Diemelsee, Dümmer, Hohe Mark, Nordeifel, Rheinland, Schwalm-Nette, Sauerland-Rothaargebirge, Siebengebirge, Teutoburger Wald/Eggegebirge und TERRA.vita. Ihre Aufgabe war es, sich für dieses Thema zu sensibilisieren und jeweils mindestens ein barrierefreies Naturerlebnisangebot auszuarbeiten.

Informationstafeln in Blindenschrift

Wie dies aussieht, zeigt das Beispiel barrierefreies Reisen in der Lüneburger Heide. So können sich geh- und sehbehinderte Menschen auf einem einen Kilometer langen barrierefreien Rundwanderweg um den Angelbecksteich bewegen. Die Heidelandschaft ist dort charakteristisch. In ihr leben für diese Gegend typische Tiere, wachsen entsprechende Pflanzen, gibt es Heidebäche und Moore. Dort stehen auch Informationstafeln zu Natur und Landschaft. Für Blinde gibt es eine Zusammenfassung in Blindenschrift. Auch ist für einen Rast- und Parkplatz mit Behinderten-WC gesorgt.

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