Geoparks mit internationaler Bedeutung

Der nachhaltige Umgang mit der Erde spielt in Zeiten globaler ökologischer Probleme, wie sie sich aus der Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung ergeben, eine wichtige Rolle. Die Einbindung der Nationalen Geoparks in Deutschland auf einer internationalen Ebene ist daher folgerichtig. So sind von den sechzehn deutschen Geoparks sechs im European Geoparks Network, EGN, vertreten und anerkannte UNESCO Global Geoparks. UNESCO und deutsche Global Geoparks Die UNESCO arbeitet seit 2015 global für sämtliche von ihr, den Global Geoparks Networks und der International Union of Geological Sciences zertifizierten weltweit vorzufindenden 140 Geoparks. Sie hat diese Landschaften zu Modellregionen für nachhaltige Entwicklung gemacht. Damit kann sie vernetzt die globalen Probleme angehen, die sich aus dem begrenzten Vorkommen natürlicher, in diesem Fall geologischer Ressourcen sowie aus dem Klimawandel

Geoparks, die das Staunen lehren

Während die Naturparks Menschen einen nachhaltigen Umgang mit der Natur lehren und Bewusstsein für die Belange seltener Baum-, Pflanzen- und Tierarten schaffen, richten sich die sechzehn Geoparks in Deutschland anders aus. Sie sind charakteristisch für eine Landschaft und interessant, wenn es um geowissenschaftliche Zusammenhänge geht und zu Studienreisen ins Erdinnere oder auf der Erdoberfläche eingeladen wird. Felsformationen und Höhlen Hier kommt Wissen aus der Forschung zum Tragen: Mineralogie erklärt den Aufbau der Gesteine, Paläontologie weist in die Pflanzen- und Tierwelt der Vorzeit ein und Geologie erklärt die Gesteine in den Erdschichten. Geoparks bieten Besichtigungen von Felsformationen und Höhlen, aber auch von geowissenschaftlichen Museen oder Schaubergwerken an. Diese Parks wollen einerseits die Umweltbildung unterstützen, andererseits die Entwicklung von strukturschwachen Regionen fördern. Unterwegs ins Tertiär-Zeitalter Am

Naturparks – die Schatzkammern der Erde

Das Zusammenleben von Mensch und Natur harmoniert, wenn sich der Schutz der Erde und der Nutzen durch den Menschen sinnvoll und schadenfrei ergänzen. In Deutschland geschieht dies in den deutschen Naturparks als ‚Schutz durch Nutzung’. Die derzeit 105 Naturparks haben Land, das dauerhaft umweltgerecht genutzt werden soll. Sie haben auch eine Landschaft, die der Erholung und einem nachhaltigen Tourismus dient. Dies geschieht auf einer Fläche, die 27 Prozent der Staatsfläche zwischen den Küsten im Norden und dem Alpenvorland im Süden, von Sachsen im Osten bis zum Saarland im Westen beansprucht. Wertschätzung für Landschafts- und Naturschutzgebiete Die deutschen Naturparks mit überwiegend Landschafts- und Naturschutzgebieten sind Teil der nationalen Naturlandschaften und gehören damit zu den Schatzkammern der Erde. Sie weisen sich durch biologische Vielfalt,

Nationalparks in Europa

Unter dem Begriff Nationalpark versteht man eine Naturschutzfläche von nationaler Bedeutung. Sie dienen der Erhaltung von Landschaften mit ihren Pflanzen und Tieren und werden oft auch für die Naturforschung verwendet. Generell entsprechen sie dem Schutzlevel II der internationalen Naturschutzunion, der dritthöchsten Schutzstufe, es gibt aber Parks, darunter der Schweizerische Nationalpark, die einem höheren Schutzlevel angehören. Schweizerischer Nationalpark Der Schweizerische Nationalpark, der einzige im kleinen Land im Herzen von Europa, befindet sich im Kanton Graubünden, an der Grenze zu Italien. Der 1914 gegründet Park ist nicht nur der älteste Nationalpark in Mitteleuropa und in den Alpen, das Schutzlevel entspricht nach der internationalen Naturschutzunion auch der höchstmöglichen Stufe. Mit 172,3 Quadratkilometern ist der Schweizerische Nationalpark, verglichen mit anderen Nationalparks, relativ klein. Er verfügt aber über 80

Naturparks von Nord nach Süd und Ost nach West

Die 105 deutschen Naturparks verteilen sich über das ganze Land. Dadurch unterscheiden sich die jeweiligen Landschaften, denn die Voralpenregion weist andere Eigenarten auf als die Meeresküste. Eine Liste der Naturparks bietet eine Übersicht und weist die entsprechenden Gebiete mit ihrer Zugehörigkeit zum jeweiligen Bundesland aus. Wie sich die Lüneburger Heide vergrößerte Dabei wird offensichtlich, dass die Lüneburger Heide der älteste Naturpark Deutschlands ist. Ihre Geschichte begann mit Pastor Wilhelm Bode. Er engagierte sich 1910 dafür, dass sich der damalige Naturschutzpark e. V. für den Aufbau eines Naturschutzparks Lüneburger Heide einsetzte. 1921 wurde diese schöne Heide dann zum ersten deutschen Naturpark ernannt. Der Naturpark Lüneburger Heide steht heute anders da als früher. So war er bis Februar 2007 ein 234 Quadratkilometer großes Naturschutzgebiet.

In Naturparks einzigartige Landschaften schützen

Wenn es um die deutschen Naturparks geht, liest und hört man immer wieder Schlagwörter wie Erhalt, Pflege, Entwicklung und Wiederherstellung von Kultur- und Naturlandschaften. Dabei ist jeder Naturpark in seiner Einzigartigkeit zu verstehen. Der Verband Deutscher Naturparke, VDN, setzt sich als zuständige Dachorganisation aller deutschen Naturparks, die im Übrigen von diesem Verband Naturparke genannt werden, dafür ein, diese Regionen zu ‚großräumigen Vorbildlandschaften’ werden zu lassen und sie zu nachhaltiger ländlicher Entwicklung zu bringen. Mensch und Natur in Einklang bringen Dabei gilt ‚Schutz durch Nutzung’. Erreicht werden soll dies gemäß dem Leitbild des VDN durch eine Kombination von schonender und nachhaltiger Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen, Naturschutz und Erholungsvorsorge sowie umwelt- und naturverträglicher Landnutzung und Wirtschaftsentwicklung. In der Ausrichtung des VDN ist immer wieder erkennbar, wie Naturschutz und Landschaftspflege,